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Bergisches Legasthenie- &
Beratungszentrum

Kostenübernahme durch das Jugendamt

Liegt eine Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Matheschwäche) vor, kann eine Kostenübernahme nach § 35 a SGBV III (Kinder- und Jugendhilfe) wie folgt beantragt werden.

Wann und wie kommt es zu einer Kostenübernahme der Legasthenietherapie oder Dyskalkulietherapie in Wuppertal und Umgebung?

  1. Es muss eine Testung des Kindes auf Legasthenie / Dyskalkulie bei einem Arzt für Kinder- und Jugendpsychatrie, Kinder- und Jugendpsychologen, dem Schulpsychologischen Dienst oder der Diakonie durchgeführt werden.
  2. Sie beantragen eine Kostenübernahme beim Ihrem zuständigem Jugendamt.
  3. Die Schule muss zum Leistungsstand des Kindes und über die bisher erfolgten Fördermaßnahmen Stellung nehmen.
  4. Sie suchen sich eine anerkannte Legastheniepraxis aus (das Bergische Legasthenie- & Beratungszentrum gehört dazu).
  5. Sie nehmen Kontakt mit der Legastheniepraxis auf und fragen nach einem möglichen Anfangstermin (Achtung: Es gibt oft Wartelisten).
  6. Es findet ein weiteres Gespräch mit dem Jugendamt statt, das die Bedürftigkeit des Kindes auf ein außerschulisches Legasthenie- oder Dyskalkulietraining nach § 35 a SGBV III bestätigen muss.
  7. Es erfolgt eine schriftliche Kostenzusage.

Wie erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnung erfolgt direkt von der Praxis aus mit dem Jugendamt der Stadt Wuppertal, Solingen, Haan, Hilden, Düsseldorf und Leichlingen.